kontinuierliche Füllstandsmessung für die Sickerwassermessung
Abbildung: Füllstandssensor (2503703_102_30)
Zweckbestimmung
Der Füllstandssensor dient zum kontinuierlichen Messen von Sickerwassermengen in Sickerwassermesskästen.
Wirkungsweise und Aufbau der Messeinrichtung
Der Füllstandssensor ist ein absolut und verschleißfrei messendes Positionsmesssystem. Das System ist im Aufbau sehr robust. Das Längenmessystem besteht aus einem magnetostriktiven Wellenleiter sowie einem verschiebbaren Magneten in einem geschlossenen Schwimmer. Die Positionsbestimmung erfolgt über zwei physikalische Effekte: dem Wiedemanneffekt und dem Villari Effekt.
Der Füllstandssensor kann analoge und digitale Signale bereitstellen. Die Genauigkeit (Linearität) beträgt bei Messlängen kleiner 500mm von +- 0,1mm bei größeren Messbereichen (bis 5600mm) beträgt die Genauigkeit +- 0,02% vom Gesamtmessbereich.
Der Füllstandssensor besteht aus:
- Wandkonsole (1.4301)
- Sensoreinheit mit Messstab (1.4404) und Messkopf (AlMgSi)
- Schwimmer (1.4404) mit gekapseltem Magnet
Technische Daten der Messeinrichtungen
| elektrischer Eingang: |
24VDC |
| elektrischer Ausgang: |
0-10VDC mit integriertem Messumformer;
|
| Messbereich: |
ab 100mm bis 5700mm |
| Auflösung: |
je nach Signalausgangsart |
| Wiederholgenauigkeit: |
+-0,03mm |
| Länge Messstab: |
Messbereich + 61mm Totraum am offenen Ende |
| Schutzart: |
IP67/69 |
| Kontaktierung: |
mittels M12 Stecker |
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Das Sickerwasser (Wasser, welches in ein Bauwerk eindringt) wird über Kanäle gefasst und die anfallende Wassermenge je Zeiteinheit gemessen. Dies geschieht hauptsächlich über Messkästen mit einem Überfallwehr. Das Wehr ist je nach anfallender Wassermenge unterschiedlich in seiner Geometrie ausgeführt. Mit Hilfe der Überfallhöhe kann die Wassermenge je Zeiteinheit berechnet werden.
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