Wehrkasten für Sickerwassermessung
Abbildung: Sickerwassermesskasten in Modulbauweise aus Edelstahl und/oder Stahl feuerverzinkt
Zweckbestimmung
Sickerwassermesskästen (SWK) dienen zum Sammeln, Beruhigen und hochgenauen Messen von Wasserabflüssen in und an Bauwerken. Für die Messung der Überfallhöhe, werden mechanische Stechpegel (Ablesegenauigkeit 0,1mm) bzw. verschiedene elekrische Sensoren (Genauigkeit 0,2 bis 2mm) genutzt.
Wirkungsweise und Aufbau der Messeinrichtung
Über Rinnen wird das Wasser zusammengeführt und im Sickerwassermesskasten beruhigt und die Überfallhöhe über das Messwehr mit dem Stechpegel gemessen.
Die Sickerwassermesskästen bestehen aus 10mm starkem Polypropylen oder 1,5mm starkem Edelstahlblech. Der SWK ist in eine Beruhigungszone mit unterschiedlichen Prallwänden, eine Messzone und eine Überfallzone untergliedert. Das eigentliche Überfallwehr ist so gestaltet, das es jederzeit ausgetauscht werden kann. Eine leicht verschraubbare Reinigungsöffnung mit einem Durchmesser >=50mm dient zum Ablassen des Wassers und damit zum besseren Säubern des Bodens bzw. der Wände. Durch eine modulare Bauweise kann Ihnen in kurzer Zeit ein Messkasten bis zu einer Kubatur von 10 Kubikmeter (Länge 10m mit Querschnitt 1m x 1m) gefertigt werden. Diese werden vor Ort mittels Flanschverbindungen zusammen gesetzt.
Technische Daten der Messeinrichtung
| Material: |
Polypropylen Dicke 10mm; Edelstahl 1,5mm bis 5mm je nach Größe und Aufstellung |
| Abmessungen Kasten: |
Länge-Breite-Höhe [mm]: ab 1000-400-200 bis 10000-1000-1000 |
| Abmessung Standardwehre: |
90°-Thompson-Wehr mit 165mm Hub = max. 15 l/s |
| 45°-Thompson-Wehr mit 150mm Hub = max. 5 l/s |
Es besteht auch die Möglichkeit die Messstelle in einem Betonschacht DN1200 unterzubringen, dazu ist es jedoch notwendig, dass das Wasser beruhigt in den Betonringschacht einläuft.
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Das Sickerwasser (Wasser, welches in ein Bauwerk eindringt) wird über Kanäle gefasst und die anfallende Wassermenge je Zeiteinheit gemessen. Dies geschieht hauptsächlich über Messkästen mit einem Überfallwehr. Das Wehr ist je nach anfallender Wassermenge unterschiedlich in seiner Geometrie ausgeführt. Mit Hilfe der Überfallhöhe kann die Wassermenge je Zeiteinheit berechnet werden.
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