Magnetsetzungspegel
Abbildung 1: Magnetsetzungsplatte
1 Zweckbestimmung
Der Magnetsetzungspegel dient zum Messen von partiellen Setzungen in Schüttmassen (z. B. beim Bau von Strassen- und Schienentrassen).
2 Meßprinzip und Aufbau der Messeinrichtung
Ein Magnet, welcher über ein Kunstoffrohr geschoben ist, schliesst einen Schalter in einem Indikator, welcher an einem Massband angebracht ist. Je nach geforderter differenzieller Auflösung der Setzungsunterschiede werden Magnetsetzungsplatten auf ein Kunststoffrohr, welches mit in die Schüttmassen eingesetzt wird, geschoben. Das Kunststoffrohr ist oft gleichzeitig ein Inklinometernutrohr. Mit dem Inklinometerrohr wird die Lagestabilität der Schüttmasse überprüft. Zur Setzungsmessung wird ein Magnetsetzungslot verwendet. Das Magnetsetzungslot (Indikator am Massband) wird in das Kunststoffrohr eingesetzt und mit einer Haspel nach unten geführt. Trifft das Lot auf eine Magnetsetzungsplatte ertönt ein akustisches Signal. Nun wird der Messwert am Massband abgelesen und notiert. Ein Referenzmagnet ist höhenstabil am unteren Ende des Kunststoffsrohres angebracht. Darauf werden alle Setzungsmessungen bezogen.
3 Technische Daten
Magnetsetzungsplatte
| Material: |
PVC hart |
| Abmessungen |
30m mm x 300 mm x 35 mm |
| Abmessungen |
Ø 72mm, Ø 34mm |
Magnetsetzungslot
| Länge: |
50m, 100m mit |
| Durchmesser |
19mm |
| Material: |
Edelstahl, wasserdicht |
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